Basischulung: Prävention, Intervention und Aufarbeitung von (sexualisierter) Gewalt
Alle Mitarbeitenden der Wohlfahrtsgesellschaft waren aufgerufen, sich an dieser Basisschulung zu beteiligen. Ziel der Schulung in Schwarzach war es, für eine Kultur der Würde und Grenzachtung sensibilisiert zu werden und zu bleiben. Dabei fand eine intensive Auseinandersetzung mit dem sensiblen Thema statt, bei der auch die Anforderungen des kirchlichen Anvertrautenschutzes kennengelernt und vertiefende Informationen zum grenzachtenden Umgang vermittelt wurden.
Prävention ist von zentraler Bedeutung, da ein allgemeiner gesellschafts-politischer Handlungsbedarf besteht. Statistische Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, wonach jedes vierte Mädchen und jeder siebte Junge von sexualisierter Gewalt betroffen ist, wobei auch Erwachsene betroffen sind und die Dunkelziffer hoch ist.
Wo es Betroffene gibt, gibt es zudem Täter und Täterinnen, weshalb das Erkennen den ersten Schritt zum Handeln darstellt. Die Wahrnehmung des Arbeitsplatzes als Kompetenzort soll dabei helfen, Kompetenzen zu erwerben, mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen und zu verinnerlichen, dass Prävention lange vor einer Straftat beginnt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Basisschulung eindrücklich gezeigt hat, dass Prävention und Grenzachtung fundamentale Bestandteile unseres täglichen Miteinanders sind. Durch Aufklärung, Bewusstseinsbildung und klare Richtlinien schaffen wir gemeinsam einen sicheren Ort, der Schutz bietet und Mitarbeitenden Handlungssicherheit gibt. Ein herzlicher Dank gilt unserer Präventionsbeauftragten, Frau Fitterer, für die engagierte Durchführung und professionelle Begleitung dieser wichtigen Schulung.