Die Intensivgruppen 1
Kurz-Infos zu den pädagogisch-therapeutischen Intensivgruppen "Edith Stein" und "Irmtraud"
Gesetzliche Grundlagen der Intensivgruppen
| Gesetzliche Grundlagen: | § 1631b BGB + § 34 SGB VIII |
| Zwei Wohngruppen: | Edith Stein und Irmtraud (§ 1631b BGB) |
Die Intensivgruppe "Edith Stein" und "Irmtraud"
| Platzangebot | 13 Plätze für schulpflichtige Mädchen ab 12 J.; Ein- und Zweibettzimmer; Aufenthalts- und Sanitärräume; Küche und Benutzung weiterer Räumlichkeiten im Haus; Sport- und Spielmöglichkeiten; Schwimmbad; Sauna |
| Klientel / Zielgruppe | Mädchen, die sich durch ständiges Entweichen jeder Einflussnahme entzogen haben; familiäre Konfliktsituationen; nach Gewalt- und Missbrauchserfahrung; Verwahrlosungstendenzen; Selbstgefährdung (nicht Suizidalität!) |
| Aufenthaltsdauer | durchschnittlich 12 Monate, danach Intensivgruppe 2 (Übergangsstatus) für etwa sechs Monate |
| Schule für Erziehungshilfe | Unterricht in großzügigen, hellen Schulräumen; kleine Klassenverbände mit individueller Förderung; E-Schulbescheid erforderlich, der erhöhten Förderbedarf bestätigt |
| Pädagogisches Konzept | Verhaltenstherapeutisch fundierter Stufenplan: etappenweise höhere Anforderungsprofile und Mehr an Freiheiten (Stufen 1 bis 3)
Alltagsstrukturierung; Umgang mit Regeln und Grenzen lernen, um so die Nachreifung von Ich- und Über-Ich-Strukturen zu ermöglichen; Leben in der Gemeinschaft: Verbindlichkeiten und positive BeziehungsgestaltungAufarbeiten schulischer Defizite; auch in der Gruppe Lern- und Motivationshilfen Therapeutische Intervention: biographisches Aufarbeiten in therapeutischen Einzelgesprächen; Verhaltenstrainings in Kleingruppen; Gesundheits-Prävention und Stressmanagement; Steigerung von Selbstwert- und Körpergefühl und Problemlösefähigkeit Mitarbeit der Eltern unbedingt erforderlich; nach einer ca. achtwöchigen Eingewöhnungszeit regelmäßige Besuchstage einmal im Monat Samstags; Elterngespräche, Beratung und Prozessbegleitung Transparenz des Hilfeprozesses durch individuelle pädagogische Begleitplanung und regelmäßige Helferkonferenzen/Hilfeplangespräche Vorbereitung auf den Alltag in die Übergangsphase Raphaela |
| Teams der Intensivgruppen | 10 Pädagogische Fachkräfte Regelmäßige Fallbesprechungen; Teamsupervision (extern) und Fortbildungen |
| Psychologische Begleitung | Diplompsychologin |
| Fachliche Beratung | Fachärztin für Kinder- und Jugend-Psychiatrie |
| Ansprechpartnerin | C. Marschall (Dipl.-Psych.); Pädagogische Leitung |
Weitere Informationen
Weitere Informationen und Kontakt:Frau C. Marschall (Dipl.-Psych.)
Pädagogische Leitung
| Tel.: | 0 72 27 / 5 08 - 300 |
| Fax: | 0 72 27 / 5 08 - 88 |
| E-Mail: | cornelia.marschall@st-franziskusheim.de |
oder nachrichtlich über die Zentrale 0 72 27 / 5 08 - 0
Bitte beachten Sie, dass wir zur Bearbeitung von Aufnahmeanfragen schriftliche Informationen benötigen (ärztliche Gutachten; Hilfeplanprotokolle; Stellungnahmen von anderen Einrichtungen etc.)!
Alltagsstrukturierung; Umgang mit Regeln und Grenzen lernen, um so die Nachreifung von Ich- und Über-Ich-Strukturen zu ermöglichen; Leben in der Gemeinschaft: Verbindlichkeiten und positive Beziehungsgestaltung